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Das fehlende 4 Trimester , die magischen 5 S und die Kuscheltherapie

Unsere neugeborenen Babys Schreien und Weinen nicht, weil Sie Blähungen oder Dreimonatskoliken haben – tatsächlich haben nur 1% von 100 Babys, die sich schwer oder fast nicht beruhigen lassen, ein Problem mit der Verdauung oder mit Nahrungsmittelunverträglichkeit . Deshalb helfen gegen die Schreiattacken auch keine Globuli, Zäpfchen, Tropfen oder Ähnliches…
Nein, unsere Menschenbabys schreien und weinen vor allem in den ersten 3 Lebensmonaten, weil sie schlicht und einfach 3 Monate zu früh auf die Welt gekommen sind. Ihr Neugeborenes ist in vielerlei Hinsicht eher ein Fötus als ein Baby. Es verbringt die meiste Zeit mit Schlafen und gefüttert werden. Hätten Sie Ihre Niederkunft um 3 Monate hinauszögern können, wäre ihr Baby mit der Fähigkeit zu brabbeln, zu flirten und zu lächeln auf die Welt gekommen. Doch schon nach 9 Monaten ist es schwer den Kopf eines Babys aus dem Mutterleib herauszubekommen. Nach 12 Monaten wäre es unmöglich!

Doch warum sind unsere Babys bei der Geburt so unreif?

Das Überleben eines Menschenbabys hängt von einem großen, klugen Gehirn ab. Das Gehirn unserer Babys ist so groß, dass wir Föten – lange bevor sie für die Welt bereit sind- aus „ dem Uterus vertreiben müssen“, damit ihr Kopf nicht im Geburtskanal steckenbleibt. Um bereit zu sein für die Welt, brauchen sie „ das fehlende 4. Trimester “.  Damit Eltern jedoch ein 4. Trimester geben können, um den Beruhigungsreflex zu aktivieren mit dem ALLE Babys geboren werden ,müssen Sie eine wichtige Frage beantworten:

Wie war es da drinnen ?

Im Bauch war das Baby eng zusammengerollt in der Fötushaltung. Es war von der warmen Wand der Gebärmutter umgeben und wurde den größten Teil des Tages hin und her geschaukelt. Außerdem war es ständig von einem zischenden Geräusch umgeben, das einen Staubsauger noch etwas an Lautstärke übertraf.
Und genau hier setzt die Methode von Dr.Karp an:

Die „5 S“ sind althergebrachte Merkmale der Uteruserfahrung zum Beruhigen eines Babys, sie sind die
„Zutaten des Beruhigungscocktails“:

1.S – strammes Einwickeln, wird auch als Pucken bezeichnet
2.S – Seiten / Bauchlage
3.S – Schhhhh –Laut, lautes weißes Rauschen
4.S – Schauckeln – kleine, rythmische Rüttelbewegung
5.S – Saugen

Eltern und Großeltern haben schon immer diese traditionelle Beruhigungstechniken angewandt, die jedoch nur dann wirksam sind, wenn sie korrekt ausgeführt werden. Ebenso wie der Kniesehnenreflex eines Menschen nur mit einem präzisen Schlag eines Hämmerchens ausgelöst werden kann, wird der Beruhigungsreflex nur durch die richtige Technik und Intensität ausgelöst, sonst bewirken Sie gar nichts !!!
Alle “5 S” zusammen nennen wir die Kuscheltherapie, die auch aus Ihrem unzufriedenen Baby oder
Schreibaby, ein zufriedenes, glückliches Baby macht !

 

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